Eher zufällig habe ich gestern Abend im Fernsehen ein Konzert des Geigers David Garrett auf der Berliner Waldbühne gesehen. Schon der ausgewählte Veranstaltungsort hatte es in sich. Die in einem Kessel der Murellenschlucht eingebettete Waldbühne gilt international als eine der beliebtesten OpenAir Veranstaltungsorte für Konzerte (Klassik, Rock/Pop). David Garrett und seine Musiker boten für mich ein einmaliges Seh- und Hörerlebnis. Die Mischung aus Klassik Rock und Popp hat mich begeistert. Höhepunkte der Sendung waren ohne Zweifel die Interpretation des Hummelfluges von Rimski- Korsakow. Ein Hörgenuss war  ein Auszug aus den „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi, David Garrett spielte den dritten Satz aus dem Sommer. Dann wurde die Stimmung etwas romantischer und es ging mit „Hey Jude“ von den Beatles weiter. Ich werde mir in Zukunft auf jeden Fall ein Konzert mit dem Geigenvirtuosen David Garrett anhören und habe mir auch vorgenommen irgendwann  eine OpenAir Veranstaltung auf der Berliner Waldbühne zu besuchen. Wegen der gestrigen Fernsehsendung habe ich mir im Internet den Weg des Musikers David Garrett  angeschaut und hier kurz zusammengetragen.

David Garrett wurde 1980 in Aachen als Sohn eines Juristen und einer amerikanischen Primaballerina geboren. Mit vier Jahren erhielt er seine erste Geige. Bereits mit 13 Jahren bekam er seinen ersten Plattenvertrag und nahm den Namen seiner Mutter als Künstlernamen an. Seine Ausbildung erhielt er unter anderem  an der New Yorker Juilliard School. Er studierte bei Isaac Stern, Itzak Perlman und Dorothy Delay. In Europa erhielt er zusätzlich Unterrichtstunden bei Ida Haendel und Azkhar Bron. David Garrett spielt auf  Violinen von Giovanni Battista Guadagnini  und  Antonio Stradivari.

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